Technische und kulturelle Denkmäler in Johanngeorgenstadt

In Johanngeorgenstadt können sie anhand von vielen Sehenswürdigkeiten und Lehrpfaden die Geschichte des Bergbaus, die mit dem Silberbergbau begonnen und mit dem Abbau von Uran nach 1945 ihren Höhepunkt und Abschluss fand, verfolgen. Daneben existieren verschiedenste Zeugnisse aus vergangenen Zeiten, die eng mit der Entwicklung der Stadt verbunden sind. Dazu gehören:

der Pferdegöpel
der wieder erbaut wurde, um die technischen Errungenschaften des Bergbaues anschaulicher darstellen zu können
das Schaubergwerk “Frisch Glück”
das Röderdenkmal
für den Dichter und Sänger Christian Friedrich Röder
das ehemalige Kulturhaus
von Johanngeorgenstadt, das im Jahr 1956 erbaut worden ist. Seit vielen Jahren wird dieses Baudenkmal nicht mehr genutzt. Es beherbergte den Kino- / Veranstaltungssaal der Stadt, um die kulturellen Bedürfnisse der Gäste und der Einwohner zu befriedigen, sowie die Stadtbibliothek, die Gaststätte und zusätzliche, kleinere Veranstaltungsräume
das Herrenhaus
des Früheren Hammerwerkes Wittigsthal
die evangelisch, lutherische Kirche
mit Gemälden von August Herrmann
das Standbild von Johann Georg
am Schillerbrunnen von Wilhelm Schwenk
die Goethe Gedenktafel
in der Post zu Neustadt, das anlässlich der Übernachtung des Dichters auf seiner Durchreise nach Karlsbad gestiftet wurde
die kursächsiche Postmeilensäule
in der Neustadt aus dem Jahre 1728 mit dem früheren Standpunkt auf dem Markt der Altstadt (mit Angaben der Strecke nach Karlsbad in Meilen)
Hans-Heinz-Sprungschanze
wurde 1929 als erste Großschanze Deutschlands in Johanngeorgenstadt erbaut